Digitales Geld

Die folgende Linksammlung enthält zahlreiche diverse und meist unkommentierte Links zum Thema "digitales Geld". Diese wird allerdings nicht weiter aktualisiert.


Überblick

Auf den folgenden Seiten möchte ich einen Einstieg in aktuelle Forschungsfragen zu digitalem Geld geben. Es gibt eine Reihe von Formen elektronischen Geldes, so daß die Sammelbezeichnung "digitales Geld" eigentlich etwas irreführend ist. Eine mögliche Kategorisierung elektronischer Zahlungsinstrumente ist die Trennung in "echtes" Geld, also unmittelbare Werte in digitaler Form, und Zahlungsanweisungen, die einen späteren Wertetransfer zur Folge haben.

Zu universell einsetzbaren Werten gehören:

  • Ecash, eine Technologie der Firma DigiCash, die in verschiedenen Formen erhältlich ist.
  • Die deutsche Geldkarte
  • Mondex: Ein off-line Zahlungssystem mit Chipkarten
  • Die PayCard u.a.

Zahlungsaufträge an Händler:

  • Elektronische Schecks (z.B. FSTC, NetCheque, ECheque, Netbill, Mandate)
  • Kreditkartenzahlungen (SET)
  • u.a.

Zahlungsaufträge an Banken:


Allgemeine Informationen


Smart Cards im Bankbereich

Auf dieser Seite finden sich einige unkommentierte Links zu verschiedenen Aspekten von Smart Cards: Produkte und Implementationen, Projekte und Allianzen, Sicherheit und Kryptografie. Eine aktuelle Liste mit Literatur etc. zu elektronischen Geldbörsen findet sich bei Leo van Hove: "A selected bibliography on electronic purses."


Bankgeschäfte im Internet

Auf dieser Seite finden sich einige unkommentierte Links zu verschiedenen Bankgeschäften, vor allem im Internet.


Juristische Fragen

Rechtliche Rahmenbedingungen des E-Commerce

Juristische Fragen zu digitalen Signaturen


Geldtheoretische und -politische Aspekte

Elektronisches Geld und Geldnachfragetheorie

Die Nachfrage nach Zahlungssystemen wird im Allgemeinen im Rahmen des Modells von Baumol (1952) und Tobin (1956) diskutiert. Dieses Modell hat Eingang in zahlreiche Forschungsfragestellungen gefunden, in neuerer Zeit auch verstärkt Fragen nach der optimalen Kombination verschiedener verfügbarer Zahlungsmittel. Mit der Abgrenzung von Bargeld, Schecks und Kreditkarten als Zahlungsmitteln hat Whitesell (1992) ein Modell vorgestellt, daß in jüngster Zeit stark diskutiert wurde. Darauf basierende Modelle sind die von Folkertsma / Hebbink (1998), Shy / Tarkka (1998), Kabelac (1999) und Santomero / Seater (1996). Es werden jeweils Transaktionskosten minimierende Kalküle aufgestellt.

Prinz (1999) hingegen untersucht mit einem Lancaster-Ansatz die Nachfrage nach unterschiedlichen Zahlungsmitteln, wenn diese jeweils ein Set vorgegebener Eigenschaften mit unterschiedlichen Ausprägungen haben.

  • Kabelac, G. (1999): Netzgeld als Transaktionsmedium, in: Volkswirtschaftliche 
    Forschungsgruppe der Deutschen Bundesbank (Ed.): Diskussionspapier 5/99. 
    http://www.bundesbank.de.
  • Prinz, A. (1999): Money in the Real and the Virtual World: E-Money, C-Money and the 
    Demand for CB-Money, in: Netnomics, Vol. 1, p.11-35.
  • Santomero, A., Seater, J. (1996): Alternative Monies and the Demand for Media 
    of Exchange, in: Journal of Money Credit and Banking, Vol. 28, No. 4, p.942-960.
  • Shy, O., Tarkka, J. (1998): The Market for Electronic Cash Cards, in: 
    Bank of Finland (Ed.): Discussion Papers 21/98.
  • Whitesell, W. (1992): Deposit Banks and the Market for Payment Media, in: 
    Journal of Money Credit and Banking, Vol. 24, No. 4, p.483-498.

Geldtheoretische Aspekte

Piffaretti, N. (1998): A Theoretical Approach to Electronic Money, in: Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakultät Freiburg/Schweiz (Ed.): Working Papers No. 302. http://netec.mcc.ac.uk/WoPEc/data/Papers/wopfribow9801.html

Geldpolitische Aspekte